Interkulturelles Sportangebot

Am Dienstag, den 19.11. beginnt unser interkulturelles Sportangebot für Frauen, das in Kooperation mit dem Projekt „Vier – Vielfalt erleben“ und dem DGB-Bildungswerk Thüringen e. V. stattfindet. Ab dem 19.11. findet das Angebot wöchentlich jeden Dienstag von 10.30 Uhr – 11.30 Uhr im Großen Saal des Schülerfreizeitzentrums  (Am Großen Teich 2, Ilmenau) statt. Eingeladen zu der bunten Mischung aus Bauch/Beine/Po Übungen, Pilates und Aerobic sind alle Frauen, die Lust auf Sport haben. Das Sportangebot ist kostenlos, um eine Spende für Raummiete wird gebeten. Interessierte können sich unter maritta.vierlinger@jipi.kjr-ik.de anmelden.

Herbstliches Familiencafé

Am Freitag, den 15. November 2019, lädt das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk von 15 bis 18 Uhr zum Herbstlichen Familiencafé in das integrative Kinder-und Jugendhaus in der Karl-Zink-Straße 16 ganz herzlich ein. Gemeinsam möchten wir den goldenen Herbst feiern und entspannt in das Wochenende starten. Eingeladen sind Eltern, Großeltern, Kinder und alle, die Lust auf einen schönen Nachmittag und interessante Gespräche haben. Für Spiel und Spaß ist gesorgt. Wir freuen uns sehr über mitgebrachte Leckereien für das Mitbringbuffet.

Mit der Veranstaltung möchten wir langjährige und neu dazu gewonnene Ilmenauer*innen zusammenzubringen und in entspannter Atmosphäre Begegnungen und Austausch ermöglichen. Wir freuen uns auch darüber neue Gesichter bei der Veranstaltung zu begrüßen!

Veranstaltungsbericht: Die Mittelmeer-Monologe

Das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk lud in Kooperation mit dem Projekt CoRa des Flüchtlingsrates Thüringen e. V. und des DGB-Bildungswerkes Thüringen e.V. am 23. Oktober 2019 zum dokumentarischen Theaterstück „Die Mittelmeer-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte ins Schülerfreizeitzentrum ein.

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können, von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen. Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Im Mittelpunkt standen vier Menschen, deren Lebenserfahrungen schicksalhaft mit dem Mittelmeer verbunden sind:

ein gegen Gaddafi und General Haftar kämpfender libyscher Ingenieur, der bei der Überfahrt Richtung Malta in Seenot gerät, eine ihn unbekannte Telefonnummer anrufen muss, die ihn seltsamerweise nach Süden schicken möchte.

jene Person am anderen Ende der Telefon-Leitung, die verzweifelt versucht, das Vertrauen des libyschen Mannes zu gewinnen, dabei selbst nicht weiß, ob sie den Aussagen der italienischen Küstenwache trauen kann.

eine Fussball liebende Frau aus dem Kamerun, die um ihre Tochter vor der Beschneidung zu retten, sich plötzlich mit ihr auf einem Schlauchboot wiederfindet;

ein Einsatzleiter von Seawatch, der nicht nur versuchen muss, die Menschen auf jenem Schlauchboot zu retten, sondern dabei noch Widerstand gegen die sogenannte libysche Küstenwache leisten muss;

Verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgte das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Im Anschluss an das Theaterstück fand eine Diskussion mit Ruqia Parwani, Bundesfreiwillige beim Flüchtlingsnetzwerk Ilmenau, mit Rahmatullah Batoor,  einem Vertreter des Migranten Omid Vereins (MOVE e.V.) und Philipp Millius, einem Aktivisten, der zum Konzept der solidarischen Städte sprach, statt.

Hier findet ihr einige Eindrücke der Veranstaltung. Fotograf: Pavel Chatterjee

Die Mittelmeer-Monologe in Ilmenau

Das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk lädt in Kooperation mit dem Projekt CoRa des Flüchtlingsrates Thüringen e. V. und des DGB-Bildungswerkes Thüringen e.V. am 23. Oktober 2019 zum dokumentarischen Theaterstück „Die Mittelmeer-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte ein. Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Große Saal im Schülerfreizeitzentrum (SFZ, Am Großen Teich 2, 98693 Ilmenau). Der Eintritt ist frei. Das Stück wird auf Englisch, Französisch und Arabisch untertitelt.

Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe sind die Mittelmeer-Monologe das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf. Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können. Sie erzählen von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen. Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Die Mittelmeer-Monologe haben am 10. Oktober 2019 im Heimathafen Neukölln in Berlin ihre Premiere gefeiert. Am 23. Oktober sind sie nun zu Gast in Ilmenau. Nach der Aufführung wird ein Publikumsgespräch mit einer Engagierten des Begegnungszentrums Ilmenau, einem Vertreter des Migranten Omid Vereins (MOVE e.V.) und einem Aktivisten, der zum Konzept der solidarischen Städte sprechen wird, stattfinden.

Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier: Flyer Mittelmeer-Monologe 23.10.

Hier geht es zur facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/396173741061692/