Workshop „Kleines 1×1 der ehrenamtlichen Sprachbegleiter*innen“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kindersprachbrücke Jena [1]

  • Du engagierst dich für Geflüchtete, internationale Studierende und Menschen mit Migrationshintergrund, begleitest sie im Alltag?

  • Du interessierst dich für Möglichkeiten, wie du ihnen beim Deutschlernen helfen kannst?

  • Du wünscht dir mehr Austausch mit anderen Engagierten?

Was? Im Workshop werden wir Grundlagen von Deutsch als Zweitsprache sowie Methoden und Materialien kennenlernen, die eine motivierende Sprachförderung ermöglichen. Der Fokus wird auf die Bedarfe von geflüchteten Lernenden gelegt. Doch auch wer internationale Studierende begleitet, der kann viel aus dem Workshop mitnehmen.

Wann? Freitag, 12.04. von 17 bis 20 Uhr

Wo? Begegnungszentrum (Wetzlarer Platz 1)

Kontakt für Rückfragen und deine Anmeldung:
Flüchtlingsnetzwerk Ilmenau
E-Mail: refugees@iswi.org

Inhaltliche Rückfragen an die Trainerin:
Franziska Förster
Telefon: 03641/2229970
E-Mail: sprachnetz@kindersprachbruecke.de

[1] https://www.kindersprachbruecke.de/

Neueröffnung des Schülerfreizeitzentrums

Am Samstag, dem 23.03.2019, feierte das Schülerfreizeitzentrum (SFZ) Ilmenau [1] seine Neueröffnung. Vor zwei Jahren begann der Abriss einer der Baracken. Dort steht nun ein Neubau mit großem Saal für 250 Menschen und tollen Seminarräumen. Das ganze wurde mit einem erfolgreichen Tag der offenen Tür gefeiert.

Das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk, als Projekt des im SFZ ansässigen jipi gUG [2], zeigte sich mit einem Stand auf dem Gelände. Die Beteiligten freuten sich über zahlreiche tolle Gespräche. Erfahrungen und Erlebnisse konnten zwischen den Besucher*innen, darunter viele Geflüchtete, Haupt- und Ehrenamtliche, ausgetauscht werden. Des weiteren wurde eine kleine Lesung aus dem (post-)migrantischen Gedichtband „Haymatlos“ [3] organisiert. Vortragende war Emilia, eine Mitautorin aus Erfurt. Die Zuhörer*innen folgten gespannt den Gedichten, die sich um Rassismuserfahrungen, Migrations- und Familiengeschichten drehten. Den Abschluss machte eine Fragerunde.

Fotos, Bilder:
Karl-Heinz Kerntopf, https://www.kanakistan.de/haymatlos

Links:
[1] https://sfz.kjr-ik.de
[2] https://jipi.kjr-ik.de
[3] https://www.kanakistan.de/haymatlos

Flüchtlinsgnetzwerk als Experte für Integrationsfragen

Mitarbeiterin des Netzwerks im Interview für ein Projekt der TU Ilmenau

Wir freuen uns immer, wenn Menschen auf uns zukommen und uns zu Themen wie Integration, Migration und Teilhabe fragen.
So können wir aus unserer Sicht und aus erster Hand über Teilhabe von Geflüchteten an unserer Gesellschaft sowie über die Aufgaben ehrenamtlicher Arbeit sprechen. Welche Chancen und Bereicherungen gibt es durch die neuen Nachbarn und was zeigen sie uns für Probleme auf, die bereits seit Jahrzehnten in Deutschland existieren.

Durch Begleitung in schwierigen Situationen Eigenständigkeit zurück geben

Das letzte Mal schauen ob alle Unterlagen vorhanden sind.

Personen die im Flüchtlingsnetzwerk betreut werden, sind in den meisten Fällen Menschen, die ein Asylgesuch haben. Häufig finden sich die Menschen in dem bürokratischen Dschungel in einer für sie fremden Sprache nicht zurecht.
Daher ist ein großer Bereich des Flüchtlingsnetzwerks diesen Menschen zu helfen und für sie die fairste Behandlung zu ermöglichen.

Nach Abschluss des Gesprächs die letzten Missverständnisse beseitigen.

Wir begleiten Menschen unter anderem zu Behördengängen um ihnen das Gefühl zurückzugeben nicht alleine mit einer zum Teil ausweglosen und überfordernden Situation zu sein. Zudem versuchen wir die Menschen bestmöglich über ihre Möglichkeiten und Chancen aufzuklären, damit ihnen im gewissen Rahmen eine eigenständige Handlungsmöglichkeit gegeben werden kann.

 

Wir wissen um die große Verantwortung die das Netzwerk für die Menschen hat und versuchen dieser nach bestem Wissen und Gewissen gerecht zu werden.