Über uns

Unter dem Eindruck der aktuellen Krisen und Konflikte und des Eintreffens erster Flüchtlinge im Ilm-Kreis gründete sich Ende des Jahres 2014 das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk beim ISWI e.V. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 aktiven Bürger*innen aller Alters- und Berufsgruppen, der Geflüchtete auf vielfältige Art willkommen heißen und praktische, unabhängige humanitäre Hilfe leisten möchte. Dabei arbeiten alle Helfer*innen freiwillig und ehrenamtlich, darunter auch internationale Studierende der TU Ilmenau sowie seit kurzem Geflüchtete selbst.

Selbstverständnis

Das Flüchtlingsnetzwerk „Refugees welcome – Flüchtlinge willkommen in Ilmenau“ ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Aktiven, welcher im Geiste des Art. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland folgende Ziele verfolgt:

  • Geflüchtete willkommen heißen,
  • Unterstützung für alle Geflüchteten anbieten, die Unterstützung möchten,
  • Hilfe zur Selbsthilfe bzw. zur Selbstständigkeit anbieten,
  • die aktive Unterstützung bei der Einbindung von Geflüchteten in die Gesellschaft und
  • die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme von Geflüchteten.

Wir agieren parteipolitisch unabhängig und setzen uns mit unserer Arbeit für Toleranz, Solidarität, Menschenrechte und Frieden ein. Gleichzeitig wollen wir zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen und über Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Krieg sowie deren Folgen aufklären. Dazu arbeiten wir mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften zusammen, die unsere Ziele und Werte teilen. Die Beteiligten im Netzwerk agieren nach rein humanitären Grundsätzen und verfolgen selbst keine finanziellen Interessen. Sach- und Geldspenden werden vollständig in die direkte bzw. indirekte Hilfeleistung gegeben.

Der Träger des Flüchtlingsnetzwerkes: Der ISWI e.V.

Der Träger des Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerkes, die Initiative Solidarische Welt Ilmenau e.V., ist ein seit 1992 bestehender gemeinnütziger studentischer Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und Intoleranz zu setzen und den transkulturellen Austausch zu befördern. Dafür organisieren seine Mitglieder viele kleinere Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionsrunden, interkulturelle Abende oder internationale Workcamps. Das größte Projekt des Vereins ist die „International Student Week in Ilmenau“ (ISWI). Diese findet seit 1993 alle zwei Jahre auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau statt und ist mit mehr als 350 Teilnehmer*innen aus über 70 Ländern die größte internationale Studierendenkonferenz ihrer Art in Deutschland. Der Verein verfügt somit über eine knapp 24-jährige Erfahrung im Bereich der transkulturellen Bildungsarbeit in Ilmenau und im Ilm-Kreis.