Über uns

Das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk gründete sich Ende des Jahres 2014. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 ehrenamtlich Engagierten aller Alters- und Berufsgruppen, der Geflüchtete auf vielfältige Art willkommen heißen und praktische, unabhängige humanitäre Hilfe leisten möchte. Dabei arbeiten (fast) alle Helfer*innen freiwillig und ehrenamtlich, darunter auch internationale Studierende der TU Ilmenau und Geflüchtete selbst.

Selbstverständnis

Das Flüchtlingsnetzwerk „Refugees welcome – Flüchtlinge willkommen in Ilmenau“ ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Aktiven, welcher im Geiste des Art. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland folgende Ziele verfolgt:

  • Geflüchtete willkommen heißen,
  • Unterstützung für alle Geflüchteten anbieten, die Unterstützung möchten,
  • Hilfe zur Selbsthilfe bzw. zur Selbstständigkeit anbieten,
  • die aktive Unterstützung bei der Einbindung von Geflüchteten in die Gesellschaft und
  • die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme von Geflüchteten.

Wir agieren parteipolitisch unabhängig und setzen uns mit unserer Arbeit für Toleranz, Solidarität, Menschenrechte und Frieden ein. Gleichzeitig wollen wir zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen und über Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Krieg sowie deren Folgen aufklären. Dazu arbeiten wir mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften zusammen, die unsere Ziele und Werte teilen. Die Beteiligten im Netzwerk agieren nach rein humanitären Grundsätzen und verfolgen selbst keine finanziellen Interessen. Sach- und Geldspenden werden vollständig in die direkte bzw. indirekte Hilfeleistung gegeben.

Das Flüchtlingsnetzwerk Ilmenau:ein Gemeinschaftsprojekt von ISWI e.V. UND JIPI gug

Seit 2019 ist der Träger des Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerkes die JIPI gUG. JIPI ist die Abkürzung für „Jugend Integrations Projekte Ilmenau“. Die JIPI gUG ist eine Tochtergesellschaft des Kreisjugendrings Ilm-Kreis e.V. und versteht sich als Dach für derzeit vier verschiedene Projekte, die sich für die Integration von Zugewanderten einsetzen: das Projekt „wo:ilmenau – refugees welcome in Ilmenau“ (früher: „Begegnungs-, Integrations- und Gemeinschaftshaus Ilmenau – bigi“), das Jugendintegrationsprojekt „Projekt Vier – Vielfalt erleben“, das Schulsozialprojekt „mobischubi“ und das „House of Resources Thüringen“.

Die Initiative Solidarische Welt Ilmenau e.V. (ISWI e. V.) rief das Flüchtlingsnetzwerk 2014 ins Leben. ISWI ist ein seit 1992 bestehender gemeinnütziger studentischer Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und Intoleranz zu setzen und den transkulturellen Austausch zu befördern. Das größte Projekt des Vereins ist die „International Student Week in Ilmenau“ (ISWI). Diese findet seit 1993 alle zwei Jahre auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau statt und ist mit mehr als 350 Teilnehmer*innen aus über 70 Ländern die größte internationale Studierendenkonferenz ihrer Art in Deutschland. Der Verein ist immer noch personell sowie strukturell eng mit dem Flüchtlingsnetzwerk verbunden.

Das aktuelle Projekt „wo:ilmenau – refugees welcome in Ilmenau“ wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, die UNO-Flüchtlingshilfe, das Landratsamt Ilm-Kreis sowie die Stadt Ilmenau.