Pat*innen

Um Geflüchtete in Ilmenau bei ihren ersten Schritten im neuen Alltag zu begleiten, sind im Rahmen des Netzwerks ehrenamtliche Pat*innen aktiv.

Allein oder im Team fungieren die Pat*innen als Ansprechpartner*innen für alle auftretenden Fragen und Probleme: Wo kann ich günstig einkaufen? Wie kommt mein Kind zur Schule? Und wie funktioniert das mit den Bussen in Ilmenau? Kurz: Sie begleiten, unterstützen und helfen, wo sie gebraucht werden, und sind für die Familie da. Meist geplant, bei der Hausaufgabenhilfe oder einem Behördengang, manchmal aber auch spontan auf Zuruf, zum Beispiel, wenn plötzlich ein Behördenbrief im Briefkasten liegt, der übersetzt werden muss. Für diesen Zweck verfügt das Netzwerk auch über einen Pool von Übersetzer*innen, die die Patenfamilien bei Bedarf unterstützen.

Die Dauer einer Patenschaft orientiert sich am Bedarf im Einzelfall. Ziel des Patenprogramms ist es, dass die Familien, sobald sie sich nach ihrer Ankunft orientiert haben und ihre Grundversorgung abgeschlossen ist, zunehmend selbstständig in Ilmenau bewegen. Ist eine Patenschaft gewünscht, versucht das Netzwerk, baldmöglichst eine solche Patenschaft zu vermitteln.

„Was mir die Arbeit im Netzwerk gebracht hat? Neue Freundschaften, ein gutes Gefühl, kulinarische Entdeckungen, kulturelle Einblicke, menschliche Nähe, dankbare Menschen und lachende Kinderaugen. Was ist schöner, als von den Patenkindern und ihren Eltern ‚Opa‘ genannt zu werden?“
Oswald, Pate einer irakischen Flüchtlingsfamilie

Wenn auch du Unterstützer*in sein möchtest, melde dich bei uns!
Kontakt: paten@refugees.iswi.org